Die Welt von Horizon, bekannt für ihre riesigen Maschinen und Aloys Abenteuer, bekommt bald einen MMO-Ableger! NCSoft, die Köpfe hinter Guild Wars, werkeln an Horizon Steel Frontiers für PC und Mobile. Das ist keine kleine Sache, denn eine so beliebte Singleplayer-IP in ein Online-Rollenspiel zu verwandeln, birgt ordentlich Potenzial – und auch ein paar Herausforderungen. Kürzlich gab es neue Infos von Lee Seong-gu, dem Chief Business Officer von NCSoft, der uns tiefe Einblicke in die Entwicklung gewährte. Dabei kam auch eine ziemlich witzige Anekdote über Hermen Hulst, den ehemaligen Guerrilla Games Studioleiter und heutigen PlayStation-Boss, ans Licht. Offenbar war es für ihn, als würde er seine Tochter verheiraten!

Hintergrund: Was ist Horizon Steel Frontiers überhaupt?

Stellt euch vor: Ihr streift nicht allein durch die postapokalyptische Wildnis, sondern mit einer ganzen Gruppe von Freunden, um gigantische Roboter-Dinos zu jagen! Genau das verspricht Horizon Steel Frontiers, ein brandneues MMORPG-Spin-off, das die Sci-Fi-Saga in ein Online-Erlebnis verwandelt. NCSoft hat sich hierfür die Lizenz geschnappt und will das Universum auf PC und Mobilgeräte bringen. Die Entwicklung ist ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem Sony und Guerrilla Games ein wachsames Auge auf ihr Baby haben. Hermen Hulst scherzte bei der Lizenzübergabe, dass es sich anfühle, als würde er seine Tochter Aloy zur Hochzeit führen. Er hatte auch zwei klare Wünsche: "Tötet keine Langhälse!" und "Kümmert euch gut um Aloy!".

Gameplay Impact: So zockt sich das neue Horizon MMO

NCSoft verspricht, dass der Kern des Horizon-Gameplays – das gezielte Zerstören von Maschinenteilen – auch in Steel Frontiers eine große Rolle spielen wird. Wer befürchtet, es wird ein stumpfes Button-Mashing-Fest, kann aufatmen: Auto-Angriffe soll es keine geben, stattdessen ist manueller Input gefragt. Das klingt nach echtem Skill! Auch bei den Klassen gibt es eine spannende Neuerung: Statt fester Rollen könnt ihr eure Charaktere individuell anpassen und so eure eigene Kampfrolle definieren. Und wer Bock auf epische Schlachten hat, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Das sind die Highlights, die wir bisher kennen:

  • Manuelle Kampfsteuerung statt Auto-Angriffen
  • Zielgenaues Zerstören von Maschinenteilen
  • Flexible Rollenwahl statt fester Klassen
  • Epische Raids mit bis zu 32 Spielern

Mythen & Klarstellungen: Kein Pay-to-Win, kein Lineage-Klon!

Eine der größten Sorgen bei NCSoft-Titeln ist oft das Monetarisierungsmodell. Viele befürchten Pay-to-Win-Mechaniken, die das Spielerlebnis trüben. Lee Seong-gu hat hier aber versucht, die Wogen zu glätten und versichert, dass Horizon Steel Frontiers auf Fairness setzt. Das Spiel soll sich durch monatliche Abonnements, Battle Pässe und kosmetische Items finanzieren. Pay-to-Win-Elemente oder andere Gameplay-beeinflussende Mikrotransaktionen, wie man sie oft von Mobile-Games kennt, sind laut NCSoft nicht geplant. Das wäre eine echte Wohltat für alle Spieler!

Feature Horizon Steel Frontiers (Geplant) Typisches Mobile-MMO (Oft)
Monetarisierung Abo, Battle Pass, Cosmetics Pay-to-Win, Gacha, Lootboxen
Gameplay-Vorteile Keine durch Käufe Starker Einfluss durch Käufe
Fokus Skill, Teamplay Geldbeutel, Grinding
Spielerfahrung Fair, wettbewerbsfähig Ungleich, potenziell frustrierend

Die Erwartungen an Horizon Steel Frontiers sind riesig, und die bisherigen Informationen stimmen optimistisch. Es klingt so, als würde NCSoft wirklich versuchen, ein treues und faires MMO zu schaffen, das dem Erbe von Horizon gerecht wird. Auch wenn es noch eine Weile dauern wird, bis wir selbst Hand anlegen können, freuen wir uns schon auf weitere Details und den ersten Beta-Test.

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